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0.03.2012
Hausapotheke Teil 3
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Die homöopathische Hausapotheke
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Hausapotheke Teil 2
Details
 
Zitate
Homöopathie ist die modernste und durchdachteste Methode, um Kranke ökonomisch und gewaltlos zu behandeln.
Mahatma Gandhi

Klassische Homöopathie

Klassische Homöopathie auch Homöopathik, so nannte Dr. Samuel Hahnemann in seinem Organon der Heilkunst die Heilmethode, die er entdeckt und entwickelt hat. Es handelt sich dabei um eine Heilweise, die auf Naturgesetzen basiert, die immer schon vorhanden waren, wie etwa die Gesetze der Gravitation, der Magnetkraft oder der Elektrizität. Sie waren aber der Menschheit – bis auf einige intuitive Ahnungen grosser Ärzte vor ihm, wie z.B. Hippokrates oder Paracelsus – unbekannt geblieben, bis sie von ihm experimentell entdeckt und zur Heilung kranker Menschen benutzt wurden.

Die Grundgesetze der Homöopathie müssen beachtet werden, wie die Grundgesetze der Elektrizität, sonst bliebe das Radio stumm und keine Lampe würde leuchten. Schon viele Ärzte und Heiler erlitten Schiffbruch, weil sie die Homöopathie anwenden wollten, ohne ihre Grundgesetze zu beachten. Diese Grundgesetze der Homöopathie sind von Hahnemann im Organon der Heilkunst Paragraph für Paragraph festgehalten worden. Der bekannte Satz von Hahnemann: „Macht’s nach, aber macht’s richtig nach!“ sollte jedem Homöopath geistig immer gegenwärtig sein, wenn er homöopathisch behandelt. Keiner der die Homöopathie einmal ihren Gesetzen entsprechend angewendet hat, wird wieder von ihr loskommen und wird feststellen müssen, dass sie die beste, menschlichste und schönste Heilmethode ist. Die beste, weil man mit ihr chronische, refraktäre Krankheiten heilen kann, die sonst niemand zu heilen vermag; die menschlichste, weil derjenige, der sie anwendet, durch die ihr zugrundeliegenden Naturgesetze gezwungen ist, auf seine Patienten so individuell einzugehen, wie nirgends sonst; und die schönste, weil hier vom Behandler sein ganzer Einsatz an Liebe, Geist und Zeit gefordert wird, um das richtige Arzneimittel zu finden. Da muss bei jedem Patient neu, unter Einsatz des ganzen Wissens und Könnens, das zu ihm passende Medikament gefunden werden. Das ist oft wie die detektivische Lösung eines Kriminalfalles.

 

 

Samuel Hahnemann
1755 - 1843

Begründer der Homöopahtie

Für den Homöopath ist es verhältnismässig unwichtig wie der Erreger heisst, der zu einer Krankheit gehört, während der Verlauf einer Krankheit und wie er vor sich geht, unabdingbares Wissen für ihn sein muss. Er braucht diese Kenntnisse, um die gewöhnlichen, üblichen Symptome einer Krankheit von den ungewöhnlichen, individuellen Symptomen des Patienten unterscheiden zu können, und um beurteilen zu können, ob und wie das gegebene Mittel wirkt.

Hahnemann sagt, dass Krankheit eine Verstimmung der Lebenskraft ist. Die Lebenskraft kann er nicht beschreiben, er versucht es auch gar nicht, aber die Wirkungen – und daher die Nutzung – beschreibt er, und zwar exakt. Die Magnetkraft kann man substantiell nicht beschreiben, aber ihre Wirkung kann man beschreiben und sie deswegen auch anwenden, und folglich fahren Strassenbahnen und Elektroloks durch unsere Lande. Eine Radiowelle kann man substantiell nicht beschreiben aber ihre Wirkung kann man beschreiben und sie deswegen auch anwenden, und folglich hören wir Radio, sehen fern, steuern Raketen im Weltall usw. Das alles ist nicht unwissenschaftlich, nur weil man die Dinge an sich nicht beschreiben kann. Jeder Wissenschaftler weiss, dass man die Wirkungen solcher Kräfte nur mit den dazu geeigneten Instrumenten nachweisen kann. Hahnemann hat die adäquaten Methoden genau beschrieben, mit denen die Wirkungen, die auf die Lebenskraft ausgeübt werden, oder von ihr ausgehen, nachgewiesen werden können. Dies sind die Arzneimittelprüfung am Gesunden und die Gabe des Simillimum (richtigen homöopathischen Mittels) beim akut oder chronisch Kranken. Alles an der Lehre der Lebenskraft ist also wissenschaftlich.

Wird die Lebenskraft verstimmt, der Mensch also krank, wird plötzlich das normale eingebaute Programm von aussen von einem anderen störenden Programm überlagert, auf nichtmateriellem, elektronischem Wege. Dadurch kommt das eingebaute, ursprüngliche Programm aus dem Gleichgewicht, es werden falsche Befehle gegeben und der Roboter kommt völlig durcheinander. Der Computer hat keine Möglichkeit, sich dagegen zu wehren: Seine nun falsch gesteuerten Funktionen und seine wenigen Notfunktionen laufen stur, automatisch und unerbittlich ab, selbst wenn sie zur Selbstzerstörung führen sollten. Hier gibt es, ohne den Computer zu zerstören und abzuschalten, nur eine Möglichkeit: Ebenfalls von aussen und ebenfalls auf elektronischem Wege muss ein dem störenden Programm gleiches oder höchstähnliches Programm eingegeben werden, wodurch jenes störende Programm gelöscht wird. Man kann eine elektrische Welle z.B. nur dadurch löschen, dass man eine gleiche oder höchstähnliche phasenverschoben auf sie setzt. So funktioniert es auch in der Homöopathie. Die heilende Kunstkrankheit, die durch das homöopathische Mittel ausgelöst wird, muss der echten Krankheit sehr ähnlich sein um diese zu löschen/heilen. Die Homöopathie kann nur das verändern was krankhaft ist, aber das ist schon sehr viel. Mit der Lehre der chronischen Krankheiten krönt Hahnemann seine Lehre von der Lebenskraft. Hier ist das ursprüngliche Programm des Organismus von einem oder mehreren ganz besonders starken fremden Programmen überlagert, und ausserdem im ursprünglichen eingebauten Programm des Organismus keine Möglichkeit der Abwehr oder Reaktion vorgesehen, wie wenigstens bei einigen akuten Krankheiten, so dass der Organismus gänzlich hilflos gegen die chronische Krankheit ist, sie erleiden muss und es tatenlos hinnehmen muss, dass das fremde Programm den Organismus zerstört. Auch hier helfen nur ein oder mehrere Similia (gut gewählte homöopathische Mittel), das fremde Programm auszulöschen, und da dieses besonders kräftig ist, dauert es eine Weile, bis es gelöscht ist, wobei die Mittel nie zu schnell gewechselt werden dürfen.

Hahnemann entdeckte also die Stelle an der Heilung anzusetzen hat, wenn sie sinnvoll sein soll. Diese Stelle ist die Lebenskraft. Sie ist eine energetische Kraft, sie ist überall im Organismus – wie der Strom auch überall im Computer ist.
Niemand kann verstehen, was ein lebender Organismus ist, niemand kann die Vorgänge um Gesundheit und Krankheit begreifen, wenn er nichts von der Lebenskraft weiss. Und niemand kann die Homöopathie verstehen und sie schon gar nicht ausüben, wenn er das Vorhandensein dieses Steuerungszentrums nicht akzeptiert. Denn von ihrem Funktionieren hängt auch die Homöopathik ab, und von der Art und Weise ihres Funktionierens leiten sich die Gesetze dieser Heilmethode ab.

Eine Zusammenfassung von Cornelia Hirsig aus dem Buch „Homöopathik“ von meinem Lehrer Gerhard Risch

Gesundheitstipp

Die beste Krebsprophylaxe:
Keine Unterdrückungen von
Fieber, Hauterscheinungen (Warzen, Ausschlag) pathologischen Absonderungen (Blutung, Durchfall) Emotionen, physiologischen Ausscheidungen (Schweiss, Mens), Krankheitsprozessen aller Art.